Zufällig Zeit gehabt…

Die Jugend hielt so viel bereit,
doch war’s da nur ne Kleinigkeit.
Welch groß Geschenk sie doch war,
wird meist erst, wenn’s zu spät ist, klar.

Die Zeit floss hin, in selig Ruh,
mit ihr die Menschen und auch Du.
Wer passt zu wem auf alle Zeit,
die das Leben hält für uns bereit?

Doch welch ein Glück, ich kann’s kaum fassen,
der Zufall erlaubt‘s, uns nicht zu verpassen.
Wir sitzen da, die Unterhaltung beginnt,
und merken nicht mal, wie die Zeit so verrinnt.

Die Anfänge warn von unscheinbarem Glanz,
so musst ich erspähen die liebliche Eleganz.
Die Zeit der Ferne verging im nu,
die Nähe kam und mit ihr Du.

Umso mehr genieß ich das Jetzt und Hier,
so schön es ist, zusamm mit dir.
Und ist’s auch nur ein kurzer Moment,
es hilft die Zeit brücken, wenn sie uns trennt.

Solls ewig sein, du schönes Geschöpf,
will lieben dich auch, wenn’s mich erschöpft.
Zu wünschen wär’s, das ist keine Frage,
von jetzt bis später zusammen im Grabe.

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