eMac Hackintosh-Projekt – Phase 3 – PC-Gehäuse-Symbiose

Das Herz des Projekts beginnt im Inneren des Gehäuses zu schlagen, allerdings sind wir noch weit entfernt von >fertig<. Die ganze Aufmerksamkeit gilt jetzt erst einmal dem Einbau aller PC-relevanten Komponenten, die einen reibungslosen Gebrauch ermöglichen. Nach der eigentlichen „Entkernung“ findet zuerst der DVD-Brenner seinen Platz im System. Gleichzeitig fällt bereits das Blech in der Mitte auf, welches Dank der großzügigen Nutzung eines Trennschleifers, gekoppelt mit dem Geschick meines treuen Assistenten (besten Dank nach DD :-)), aus einem anderen Standard-ATX-Tower entwendet wurde. Nötig machte diese Konstruktion wieder einmal der „Lochabstand“ der vorherigen Komponenten.

Der nächste Schritt ist durch das Blech sehr einfach umsetzbar, da das Mainboard nur angeschraubt und verkabelt werden muss. Eine Halterung für die Festplatte oberhalb des Kühlers fungiert nicht nur als Aufnahme für selbige, sondern ist auch zur Abwechslung genietet. Dies hätte sicher auch anders erfolgen können, allerdings siegte hier die Bequemlichkeit, zumal sich so keine Schrauben lösen können, auch die Sicherheit.🙂

Dem geschulten Auge fallen sicherlich schon seit dem ersten Bild die Kabel des Netzteils auf! Dieses fand schon vorher seinen Platz im System, soll aber jetzt erst gewürdigt werden. Wieder einmal geht es ganz knapp zu, auch wenn das Gehäuse großzügig aussieht, hätte an dieser Stelle  gern etwas mehr Platz sein können. Befestigt wird das Netzteil durch eine schlichte räumliche Enge, die von oben durch eine Schraube gehalten wird.

Um die Funktion nur über einen Stromanschluss zu gewährleisten, klemmte mein Bruder die Kabel noch so um, dass sowohl Monitor als auch Netzteil mit nur einem Kaltgerätestromstecker von außen mit Strom versorgt werden. Ebenfalls im Bild befindet sich der neue Lüfter des Netzteils, der diesem alten 250Watt Kameraden noch einmal zu neuem Leben verhalf.

Da dieser eMac über eine eigene Beschallungsanalge verfügt, wäre es unsinnig, diese nicht wieder zu verwenden. Allerdings mussten auch hier wieder einige Anpassungen vorgenommen werden. Das kleinste Übel bestand dabei im Verlöten der originalen Kabel mit einem Klinkenstecker, der wiederum seinen Weg an die Soundkarte fand. Das eigentliche Problem entstand durch die unterdessen durchgeführten Last-Tests, die zeigten, dass noch mehr Luft hinein und diese auch wieder aus dem Gehäuse hinaus musste. Die logische Konsequenz, wenn man 50°C als indiskutabel ansieht, ist der Einbau eines Lüfters, der aber mit der Soundanlage kollidierte und daher letztere ausgeschnitten werden musste – Dremel sei Dank, war es sehr unproblematisch. Allerdings ist der verbaute Enermax Lüfter nicht der leiseste Vertreter seiner Zunft, sodass hier eine zusätzliche Spannungsreduzierung auf 5V stattfinden musste.

Jetzt folgen noch ein paar Bilder vom modifizierten Innenaufbau, die sich hauptsächlich durch ihre Lüfter und Kühlerkonzeption von den bisherigen unterscheiden. Der CPU-Kühler in Towerbauweise (Alpenföhn Civetta mit geändertem Noiseblocker 92mm BSF-XE2 Rev. 3.0) unterstützt den Luftstrom jetzt besser, ebenso wie der Lian Li 120mm Lüfter – an Seilen befestigt.

Abschließend folgt noch ein Bild des mit Silkon eingeklebten An-Aus-Tasters und dem vorerst mit Klebeband befestigten Absauglüfters. Hier ebenfalls als Enermax 92mm ausgeführt, aber nicht noch auf 5V gedrosselt. Durch das Potentiometer und die Position im Gehäuse reichte eine Reduktion der Umdrehungsgeschwindigkeit, um die Geräuschkulisse nicht zu bedrohlich wirken zu lassen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s