GfK: Berauschendes Weihnachtsgeschäft erwartet

GewinnDas Marktforschungsinstitut (GfK) vermeldet rosige Zahlen für das kommende Jahr. Die Verbraucher seien positiv gestimmt und würden dem kommenden Jahr mit Optimismus entgegen sehen. Auch die undurchsichtige politische Lage scheint keinen Einfluss auf die Euphorie des anstehenden Weihnachtsgeschäfts zu haben.

Deutliches Wirtschaftswachstum erwartet

Die von der GfK befragten Konsumenten, gehen davon aus, dass der Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft weiter anhält. Die GfK und weitere Forschungsinstitute prognostizieren für das kommende Jahr einen Anstieg des Wirtschaftswachstums von 1,8 Prozent. Demnach sei das eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr. Die Belebung des Euroraums und die steigende Binnennachfrage begünstigten aus Sicht der Institute den Aufwärtstrend. „Dafür ist es jedoch notwendig, dass die Unternehmen in Deutschland ihre bisher schwächelnde Investitionstätigkeit im weiteren Verlauf spürbar steigern“, heißt es von der GfK. [1]

Verbrauchermeinung überwiegend optimistisch

Im Rahmen der Umfrage zeigten sich die deutschen Verbraucher überwiegend positiv gestimmt. Eine Ursache für diese Entwicklung dürfte auf die geringe Inflationsrate von 1,2 Prozent zurückzuführen sein. Gründe hierfür sind die gesunken Preise von Mineralölprodukten und die niedrigen Zinsen. Belastet wird die Entwicklung jedoch durch die gestiegenen Nahrungsmittelausgaben und die befürchteten leicht rückläufigen Einkommen. [2]

Inflation Deutschland
Inflation Deutschland 2012 – 2013

Politik kann Verbraucher weiter stärken

Bezogen auf die eingangs eröffnete Frage zu den Koalitionsgesprächen melden sich auch die Wirtschaftsweisen zu Wort. Ihrer Ansicht nach schränke eine zu starke Regulierung die Wirtschaft nur ein. Das aber eine Änderung bei der Ökostromumlage, die eine Verbraucherbelastung reduziert, die Kaufkraft steigert, verlieren sie offensichtlich aus dem Blick. Dasselbe gilt auch für die Einführung des Mindestlohns und die Verminderung von Leiharbeit ohne Aussicht auf ein festes Arbeitsverhältnis. Das aber diese Faktoren den Binnenmarkt und damit den Absatz hiesiger (Online)Händler steigert, bleibt unbeachtet. In Summe kann die Politik genau bei diesen Themen den größten Impuls an die Verbraucher senden, indem sie Kosten und Bürokratie abbaut und sichere Beschäftigungsverhältnisse begünstigt. Die daraus resultierenden Signale könnten sich demnach auch auf das kommende Weihnachtsgeschäft positiv auswirken. [3]

Online-Shopping im Weihnachtsgeschäft stark gefragt

Auch der Softwareriese Adobe, der u.a. den PDF-Reader und Photoshop vertreibt, veröffentlichte kürzlich seine Marktbeobachtungen. Die Prognose für das Weihnachtsgeschäft in Deutschland beruht dabei auf dem Datenbestand von weltweit über 5000 Online-Händlern. Demnach steige das Einkaufsverhalten im November und Dezember auf Smartphones und Tablet um bis zu 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit platziert sich Deutschland mit 10,6 Prozent der mobilen Einkäufe nur leicht hinter dem europäischen Durchschnitt von 12,4 Prozent. Eine weitere wichtige Erkenntnis betrifft den stärksten Shopping-Tag während des Weihnachtsgeschäfts, welcher in diesem Jahr auf den achten Dezember fallen soll. Diese Erkenntnisse zum Weihnachtsgeschäft stützt eine weitere Studie aus Deutschland die zu dem Ergebnis gelangt, dass 44,5 Prozent der Befragten dieses Jahr zwischen 200 und deutlich mehr als 500 Euro ausgeben möchten. [4]

Weihnachten Online Ausgaben
Online-Ausgaben für Weihnachtsgeschenke 2013

Prognosen über Prognosen

Summiert man die Ergebnisse der Qualitätsmedien zu den Themen: Aufschwung, Wirtschaftswachstum, Inflation, Weihnachtsgeschäft, Binnennachfrage und wie sie alle noch heißen mögen, kristallisiert sich eine Information als wesentlich hinaus: Deutschland ist das Bollwerk Europas! Scheinbar lassen viele unserer direkten Nachbarn ein Wachstum vermissen, sodass die EU prüft ob wir nicht zu viel exportieren. Nur mal so nebenbei wir schaffen es gerade erst unsere Binnennachfrage so zu etablieren, dass wir endlich unabhängiger werden und doch ist niemand zufrieden. Bleibt nur zu hoffen, dass der Konjunkturmotor das Weihnachtsgeschäft übersteht und nächstes Jahr noch kraftvoller tourt. Europa wird es uns irgendwann danken müssen, schließlich gehören uns alle Banken hier😀 [5], [6]

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